MANUELA RESCHREITER
Psychologische Beraterin | Expertin für Mobbing- & Stressbewältigung
Wenn Sie von Mobbing und chronischem Stress in Ihrem Unternehmen erfahren, ist es meist schon zu spät.
Und wird teuer.
Prävention und Akutbegleitung für Unternehmer und HR-Verantwortliche, die früh handeln wollen.
Warum die klassischen Angebote zu spät greifen:
Die meisten HR-Abteilungen erkennen Mobbing- und Stress-Dynamiken erst, wenn eine Mitarbeiterin krankgeschrieben ist. Zu diesem Zeitpunkt sind die Kosten für Unternehmen und Betroffene bereits massiv.
Psychische Diagnosen verursachen unter den häufigen Krankheitsursachen die längste Ausfallzeit pro Fall: 36,7 Tage im Schnitt, vier Mal so lang wie der betriebliche Gesamtdurchschnitt von 9,1 Tagen (WIFO Fehlzeitenreport 2026, Österreich, Datenjahr 2025).
Eine deutsche Repräsentativbefragung zeigt: Mobbing-Betroffene haben fast doppelt so viele Krankheitstage pro Jahr wie ihre Kolleginnen (22,6 gegenüber 11,4 Tagen; Mobbing-Report 2024, N = 5.015). Was folgt, sind Fluktuation, Wiedereingliederung, Wissensverlust, Team-Belastung und im schlimmsten Fall rechtliche Auseinandersetzungen.
Klassische Anti-Stress-Angebote wie Achtsamkeits-Workshops oder Resilienz-Trainings behandeln Symptome. Die eigentliche Ursache bleibt unberührt.
Aktuelle Daten zeigen: Mobbing entsteht häufig dort, wo betriebliche Anlaufstellen fehlen, Führungskräfte nicht ausreichend geschult sind oder die Führungsqualität schwächelt. Es ist ein strukturelles Thema, kein individuelles.
Genau da setzt meine Arbeit an.
Drei Säulen, eine Perspektive.
Meine Arbeit mit Unternehmen basiert auf drei Säulen, die aufeinander aufbauen und jeweils an unterschiedlichen Stellen im Unternehmen wirken.
Körperbalance und Nervensystem-Regulation:
Führungskräfte und Mitarbeiterinnen lernen, körperliche Frühwarnsignale zu erkennen, bevor sie zu Ausfällen werden. Für Führungskräfte bedeutet das Diagnose-Kompetenz bei sich und im Team. Für Mitarbeiterinnen bedeutet das Selbstwirksamkeit vor der Notbremse.
Realitätscheck und rechtliche Einordnung:
Was ist ein Konflikt, was ist Kritik, was ist Mobbing im Sinne des österreichischen Arbeitsrechts. Systemisches Verständnis von Mobbing-Phasen. Klare Handlungsräume für HR im Fall der Fälle, damit Ihre Abteilung sicher agiert, ohne juristisch überfordert zu werden.
Musteränderung und Prävention:
Auflösung wiederkehrender Muster im Unternehmen. Aufbau präventiver Strukturen. Begleitung von Betroffenen in Akut-Situationen. Führungskräftetrainings zur Sensibilisierung zeigen nachweislich Wirkung: verbessertes Wissen über psychische Gesundheit, weniger stigmatisierende Einstellungen und eine spürbar verbesserte Unterstützung betroffener Mitarbeiterinnen, mit über sechs Monate nachgewiesener Wirkung (iga-Report 40).
Warum diese Arbeit:
Ich verbinde in dieser Arbeit drei Perspektiven, die selten in einer Person zusammenkommen.
Als Betroffene: Ich habe über Jahre Mobbing am Arbeitsplatz selbst erlebt, mit allen körperlichen und rechtlichen Konsequenzen, inklusive Begleitung durch eine spezialisierte Arbeitsrechts-Anwältin. Ich weiß, wie sich das anfühlt und welche Signale übersehen werden.
Als Führungskraft und strategische Einkäuferin: Ich arbeite seit über zwanzig Jahren in strategischen Einkaufsrollen im KMU- und Konzernumfeld, davon einige Jahre in Führungsverantwortung. Ich kenne die Realität der operativen Wirtschaft und die Sprache Ihrer Kollegen.
Als fachliche Beraterin: Ich bin ausgebildete Lebens- und Sozialberaterin (in Österreich die geschützte Berufsbezeichnung für psychologische Beratung, vergleichbar mit dem Heilpraktiker für Psychotherapie in Deutschland) mit Schwerpunkt auf Mobbing-Prävention und Nervensystem-Regulation.
Diese Dreifach-Perspektive prägt jede Zusammenarbeit. Sie bekommen keine Konzepte von der grünen Wiese, sondern Handlungswissen, das die Realität Ihres Alltags kennt.
Ihr nächster Schritt:
Ich baue mein B2B-Angebot aktuell mit ausgewählten Pilot-Unternehmen auf. Das Ziel ist ein Konzept, das gezielt auf die Realität österreichischer Unternehmen zugeschnitten ist. Jede Zusammenarbeit wird individuell konzipiert, weil kein Unternehmen die gleichen strukturellen Voraussetzungen und Herausforderungen hat.
Am 13. Oktober 2026 findet ein 90-Minuten-Impulsvortrag online statt. Ausschließlich für HR-Verantwortliche österreichischer Unternehmen, begrenzt auf zehn Teilnehmende. Inhalt sind aktuelle Zahlen zu psychischen Krankenstandsursachen, die häufigsten Blindstellen und ein moderierter Austausch zwischen HR-Verantwortlichen aus unterschiedlichen Unternehmen.
Wenn Sie Interesse am Impulsvortrag haben oder ein individuelles Konzept für Ihr Unternehmen besprechen wollen, schreiben Sie mir kurz an office@manuelareschreiter.com.
Details zur Anmeldung folgen Ende September.
Quellenhinweise: WIFO Fehlzeitenreport 2026 (Österreich, Datenjahr 2025); Mobbing-Report 2024, BMAS/Universität Leipzig (N = 5.015, repräsentativ, Deutschland); iga-Report 40 (Wirksamkeit betrieblicher Gesundheitsförderung).